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Tipps für eine höhere Lebensqualität bei Demenz

Auf unserer Seite finden Sie hilfreiche Informationen rund um das Thema Demenz und Alzheimer. Wir möchten Ihnen alternative Therapiemöglichkeiten vorstellen, mit denen Sie den Krankheitsverlauf eindämmen und den Betroffenen einen gesunden und angenehmen Lebensstil bieten können. Menschen, die an Demenz erkranken, sind selbst nicht mehr vollständig in der Lage Ihr Leben zu meistern oder sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Mit unseren Empfehlungen, Tipps und Hilfestellungen können Sie Betroffene unterstützen und Ihnen Gutes tun.

Wie heißt der Nachbar doch gleich, was wollte ich soeben erledigen und wo um alles in der Welt sind die Hausschlüssel? Kleine Gedächtnispannen kennt jeder. Sobald sie sich allerdings häufen, entsteht eine gewisse Unsicherheit.

Wenn geliebte Menschen alltägliche Dinge vergessen, verwirrt sind und gar aggressiv werden ist dies nicht leicht zu verstehen. Eine Demenzerkrankung ist für Angehörige oft schlimmer als für den Betroffenen selbst. Man weiß nicht wie man damit umgehen soll, ist hilflos und verzweifelt. Doch Sie sind nicht allein. Die Krankheit ist weit verbreitet und die Zahl der Neuerkrankungen steigt immer schneller an. Derzeit leiden rund 20 Prozent der über 80-Jährigen und knapp 50 Prozent der über 90-Jährigen daran

1. Symptome bei Demenz und Alzheimer

Die Symptome der Demenz, deren häufigste Ursache Morbus Alzheimer ist, treten meist schleichend auf und werden deshalb oft längere Zeit übersehen oder sogar als normale Alterserscheinungen abgetan. In Deutschland leiden heute Schätzungen zufolge 1,2 Millionen Menschen daran.

Das bekannteste Symptom, das die meisten Angehörigen aufschrecken lässt, ist die zunehmende Vergesslichkeit der Betroffenen. Doch die Hinweise können vielfältig sein. Alle Symptome sind dabei auf eine Ursache zurückzuführen: Die Gehirnzellen sterben nach und nach ab. Je nachdem, welches Hirnareal betroffen ist, können verschiedene Krankheitserscheinungen auftreten:

  • Vergesslichkeit
  • Verlegen von Gegenständen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Antriebslosigkeit, Depression
  • Wortfindungsprobleme
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • Probleme mit den täglichen Aufgaben (Waschmaschine einschalten, etc.)
  • Vermindertes Urteilsvermögen
  • Teilweises Nichterkennen von Gesichtern
  • Persönlichkeitsveränderungen (Misstrauen, Stimmungsschwankungen, etc.)

Im Laufe der chronisch verlaufenden Krankheit verschlimmern sich die Symptome immer weiter, bis der Betroffene absolut auf fremde Hilfe angewiesen ist und sich nicht mehr selbst versorgen kann.

2. Bessere Lebensqualität durch Vitalstoffe

Die chronisch verlaufende Demenz ist bis heute nicht heilbar. Der Krankheitsverlauf kann mit medikamentöser Behandlung bestenfalls hinausgezögert werden, ob sie allerdings überhaupt Wirkung zeigt, ist noch nicht eindeutig geklärt. Eine sehr viel größere Bedeutung kommt der ausgewogenen Ernährung zu.

Viele Betroffene ernähren sich einseitig, weil sie zum Beispiel beim Einkaufen oder Kochen bereits eingeschränkt sind oder aber an Appetit verlieren und nur noch wenig Nahrung zu sich nehmen wollen. Dabei kann eine nahezu ideale Versorgung mit allen Vitalstoffen (dazu gehören lebensnotwendige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, und sekundäre Pflanzenstoffe) den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen – die Erkrankten sind länger vital und leistungsfähig. Etwa jeder vierte Fall einer Demenz entsteht sogar aufgrund von Vitalstoffmangel und kann – wirkt man zeitnah dagegen – sogar rückgängig gemacht werden. Besondere Bedeutung zur Behandlung und Vorbeugung bei Demenz kommt den folgenden Vitalstoffen zu:

Vitamin C + Vitamin E: Beide Vitamine sind starke Antioxidantien. Die Ablagerungen, die bei Demenzkranken (vor allem Alzheimer-Patienten) im Gehirn entstehen, setzen das Organ unter starken oxidativen Stress, was wiederum das Gewebe angreift und so die Krankheit noch schneller vorantreibt. Untersuchungen haben ergeben, dass Betroffene verminderte Vitamin C und Vitamin E Werte haben und eine zusätzliche Versorgung mit den genannten Vitalstoffen ihren Zustand verbessert.

Omega-3-Fettsäuren: Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren wurde in Studien bei allen Alzheimer-Patienten festgestellt. Gleichzeitig zeigt eine ausreichende Versorgung damit eine Verbesserung bei den Patienten.

“Vitalstoffe bieten vielseitige therapeutische Möglichkeiten für die Prävention und Behandlung bei Alzheimer Demenz.” (Dr. med Harald Hüther, Leiter Institut VmV)

Selen: Der Selenspiegel bei Demenzkranken steht in direktem Zusammenhang mit ihren kognitiven Fähigkeiten. Selen wirkt außerdem stark antioxidativ. Der oxidative Stress, welcher durch Ablagerungen im Gehirn entsteht und das Gewebe angreift, kann somit durch Selen vermindert werden.

B-Vitamine: Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure bilden zusammen die wichtigste Gruppe im Kampf gegen Demenz. Ein Mangel an ihnen lässt den Homocysteinspiegel ansteigen. Dieser steht im direkten Verdacht, ein Auslöser für Demenzerkrankungen zu sein. Gleichzeitig kann ein sinkender Homocysteinspiegel das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen, das belegen neueste Studien aus den USA. Auch wichtig bei der Behandlung von Demenz ist der Vitamin-B-Komplex. Dazu zählen Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Folsäure und Vitamin B12. Die B-Vitamine sind wichtig für die Nervenzellen, können möglichen Schädigungen (Spätfolgen) entgegen wirken und spielen sowohl bei der Vorsorge als auch bei der Behandlung der Krankheit eine bedeutende Rolle.

Diverse Studien zeigen, dass die Vitalstoffe um ein Vielfaches besser und effektiver wirken, wenn sie in Kombination und in ihrem natürlichen Verbund miteinander eingenommen werden. Ideal wäre es daher, mit einer abwechslungsreichen Ernährung die ausreichende Versorgung sicherzustellen. Das ist aber gerade bei Demenzkranken alles andere als einfach.

Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) empfiehlt daher eine natürliche Ergänzung zur täglichen Ernährung um jederzeit den Bedarf decken zu können und wirksam einer Demenzerkrankung vorzubeugen. Dabei sollte man stets auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Substanzen beinhaltet. Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen darum das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100% natürlichen Ursprungs ist (hier erhalten Sie weitere Informationen).

3. Risikofaktoren und Prävention

Trotz intensiver Forschung auf diesem Gebiet ist die genaue Ursache der Demenz noch nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass es einige Risikofaktoren gibt, die eine Erkrankung begünstigen. Das sind zum Beispiel zu hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, ein zu hoher Blutdruck oder der (dauerhafte) Kontakt mit Umweltgiften.

Auch der Mangel an bestimmten Vitalstoffen (z.B. B-Vitamine) kann die Krankheit auslösen. Außerdem erkranken Raucher häufiger als Nichtraucher. Zur Prävention eignet sich vor allem das kognitive Training. Dabei kann die Gedächtnisleistung gestärkt und verbessert werden. Außerdem kann eine insgesamt gesunde und bewusste Lebensweise das persönliche Risiko an Demenz zu erkranken deutlich senken.

4. Empfehlungen im Überblick

Für Betroffene

  • Achten Sie auf Signale Ihres Körpers und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, sobald Sie erste Anzeichen bemerken.
  • Vertrauen Sie sich jemandem an. Gespräche und Hilfe von Verwandten oder Freunden erleichtern es Ihnen, mit der Krankheit umzugehen.
  • Führen Sie, wenn möglich, Tagebuch. Dadurch können Sie Vergessenes immer wieder nachlesen.

Ernährung

  • Ernähren Sie sich gesund, abwechslungs- und ballaststoffreich (viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte).
  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, damit Ihre Zellen und somit sowohl Körper als auch Geist funktionstüchtig bleiben.
  • Viele Ärzte und Heilpraktiker empfehlen ein natürliches Vitalstoffkonzentrat (z.B. LaVita) um Betroffene therapiebegleitend und/oder vorsorgend zu unterstützen und vor Mangelzuständen (Vitamin C, Vitamin E, B-Vitamine, Selen, etc.) zu schützen.

Für Angehörige

  • Seien Sie verständnisvoll und einfühlsam.
  • Unterstützen Sie demenzerkrankte Menschen, aber geben Sie Ihnen nicht das Gefühl unselbstständig zu sein.
  • Sorgen Sie für einen geregelten und übersichtlichen Tagesablauf. Das vermittelt Betroffenen ein Gefühl der Sicherheit und gibt ihnen Struktur.

Das Institut VmV ist ein unabhängiges und freies Institut und nicht an Pharmakonzerne gebunden. Die Inhalte der Seite wurden ausschließlich von Mitarbeitern unseres Instituts erstellt und dienen Ihnen als allgemeine Informationsquelle.

Quellen anzeigen

- Burgenstein: Handbuch Nährstoffe. TRIAS 2012: S. 406-409
- DGE, Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährstoffe. DGE 3. Auflage, 2011
- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Wegweiser Demenz. Abgerufen am 15.2.2012
- Jessen F. et al.: Prediction of dementia in Primary Care Patients. PLoS One 2011(2):e16852
- Baldi I. et al.: Neurobehavioral effects of long-term exposure to pesticides: results from the 4-year follow-up of the PHYTONER Study. Occup Environ Med 2010 doi:10.1136/oem.2009.047811Published Online
- Barberger-Gateau p. et al.: Dietary patterns and risk of dementia – The Three-City cohort study. Neurology 2007(20): S. 1921-1930
- Dai Q. et al.: Fruit and vegetable juices and Alzheimer’s disease: the Kame Project. Am J Med. 2006(9): S. 751-759
- Albarracin S.L. et al.: Effects of natural antioxidants in neurodegenerative disease. Nutr Neurosci. 2012(1): S. 1-9
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- Sudha S. et al.: Plasma homocysteine as a risk factor for dementia and Alzheimer disease. N Engl J Med 2002 (346): S. 476-483
- Macpherson H. et al.: Memory improvements in elderly women following 16 weeks treatment with a combined multivitamin, mineral and herbal supplement : A randomized controlled trial. Psychopharmacology (Berl). 2012(2): S. 351-365